Heute war ja wieder mal in Zürich "Sächsilüüte" angesagt. Dies ist eine Tradition bei welcher der so genannte "Böög" (ein künstlicher Schneemann, der den Winter personifiziert) verbrannt wird. Eine Faustregel sagt aus: Je schneller der mit Knallkörper gefüllte "Böög" explodiert/verbrennt, umso schöner soll der Sommer werden. Doch wie zuverlässig ist diese Aussage?
Wie es scheint nicht sehr zuverlässig (wer hätte das gedacht, interessant ist es aber allemal finde ich). Wie man sich denken kann sind die Tage vor dem "Sächsilüüte" entscheidend für die Brenndauer des "Böögs", da Sie bestimmen, wie feucht (bzw. trocken) dass das Holz ist, welches verbrannt wird. Ausserdem variiert die Menge und Art des Brandbeschleunigers welcher zur Verbrennung des "Böögs" verwendet wird jedes Jahr.
In der erweiterten Ansicht des Blog-Posts befinden sich Links auf den Wikipedia-Eintrag (welcher die Brenndauer des "Böögs" einiger Jahre auflistet und Hintergrundinformationen zu dieser Tradition liefert) und auf eine Studie von Schmuki D und Weigel AP zum Vergleich der "Wettervoraussage" des Zürcher "Böögs" zu einem dynamischen Klimamodell.
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